Bei den Klingel- und Gegensprechanlagen gibt es die unterschiedlichsten Bedürfnisse - vom einfachen Klingelknopf an der Haustür bis zur Videogegensprechanlage. In der Regel werden Klingel- und Sprechanlagen in Kombination mit einem Türöffner installiert. Dabei befindet sich der Klingelknopf im Aussensprechtableau und der Türöffner im Hausapparat.
Die einfachen Anlagen ermöglichen einen Sprechverkehr zwischen Türlautsprecher und einem oder mehreren Telefonen im Haus. Die Haustelefone lassen einen internen Sprechverkehr zu, wobei der Türlautsprecher abgeschaltet ist.
Videogegensprechanlagen bedeuten höchsten Komfort. Denn eine Alarmzentrale kann eine eingehende Alarmmeldung viel besser beurteilen und die richtigen Reaktionen einleiten, wenn sich mit Hilfe eines zusätzlichen Bildes oder einer Überwachungskamera klären lässt, welche Bedrohung tatsächlich besteht oder ob es sich nur um einen Fehlalarm handelt. Auch im privatem Bereich kann eine Videogegensprechanlage das visualisieren. Ob Videogegensprechanlage oder großes Videosystem, das Thema setzt sich aufgrund dem mehr an Details und den sinkenden Preisen immer weiter durch. Für die Übertragung der Bilder zu den Zentralen kommen immer öfter ISDN-Lösungen über das öffentliche Telefonnetz oder eine Einbindung in vorhandene Datennetze zur Anwendung.
Als Video-Sprechstellen können Standard PCs, Webpads, UMTS-Handies oder
PDAs dienen, und als Audio-Sprechstellen können TCP/IP-Telefonendgeräte
genutzt werden. Es lässt sich jeder Besuch aufzeichnen, es können
Nachrichten hinterlassen und übermittelt oder über Internet/Intranet
oder ISDN an einen beliebigen Ort weitergeleitet werden. Dadurch wird eine
größtmögliche Flexibilität erreicht.
Video-Türstationen sind modular aufgebaut und können beliebig erweitert
werden.